Die Experten für abwasserfreie Produktion

Die Aufbereitung stark verschmutzter Deponiesickerwässer stellt für die modular aufgebauten VACUDEST Vakuumdestillationssysteme keine Herausforderung dar.

Egal ob Hausmüll, Bauschutt, kontaminierte Böden, Hafenschlick oder Müllverbrennungsasche: Die Endlagerung dieser stark mit Schadstoffen belasteten Medien stellt eine potentielle Gefahr für Grundwasserverschmutzungen durch Schwermetalle, Stickstoff-Verbindungen oder organische Stoffe dar. Daher müssen Deponiesickerwässer, die durch Niederschläge auf Deponien entstehen, aufgefangen und aufbereitet werden.

Die Aufarbeitung dieser Sickerwässern stellt eine Herausforderung an die Destillations-Anlagentechnik dar. Die Lösung: Das Modular System unserer VACUDEST Vakuumdestillationssysteme. Es ermöglicht mit seinem Baukasten-Prinzip eine individuelle Anpassung auf die besonderen Anforderungen für die Aufbereitung von Deponiesickerwässern. So werden, beispielsweise für Wärmetauscher, Vakuumpumpe und Rohrleitungs-Systeme, hochwertige Werkstoffe eingesetzt, die Korrosion zuverlässig vermeiden. Zudem sorgt diese moderne Abwasseraufbereitungs-Technologie mit patentierten Innovationen für eine wirtschaftliche und sichere Einhaltung der Einleitgrenzwerte für das aufbereitete Wasser.

Lesen Sie hier, wie zufrieden das Entsorgungskonsortium Betearte mit der Aufbereitung ihrer Deponiesickerwässer mit VACUDEST ist.

„Ein gutes Gefühl, dass wir alle geforderten Grenzwerte zuverlässig einhalten“

Im spanischen Mallabia (Baskenland) hat das Entsorgungskonsortium Betearte – ein Zusammenschluss der drei größten Entsorger des Landes – eine hochmoderne Deponiesickerwasser-Aufbereitung in Betrieb genommen. Die Anlage behandelt alle in der zwei Millionen Tonnen fassenden Deponie, die zur Endlagerung von Industrieabfällen dient. Beauftragt mit dem Bau und der Planung der Aufarbeitungsanlage wurde die spanische Firma SIDASA, die das Verfahren unter den Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und der Zuverlässigkeit ausgewählt hat.

Das anfallende Sickerwasser wird in einem 5.000 m³ großem Tank zunächst zwischengelagert, um Schwankungen in der Niederschlagsmenge auszugleichen und eine kontinuierliche Zuführung der Sickerwässer zur Behandlungsanlage zu ermöglichen. Erster Behandlungsschritt ist eine chemisch-physikalische Vorbehandlung der Prozesswässer. Mit einer klassischen Fällung und Flockung wird zunächst die Schmutzfracht im Sickerwasser reduziert. Allerdings können die geforderten Grenzwerte alleine durch diesen Verfahrensschritt nicht eingehalten werden: zu viele Neutralsalze, Schwermetalle, Stickstoff-Verbindungen und organische Komponenten befinden sich noch in der Klarphase.

Zuverlässige und sichere Schadstoff-Abtrennung

Herzstück der Behandlung bilden daher die zwei VACUDEST Destillationsanlagen. Erst dieser Prozessschritt sorgt für eine zuverlässige und sichere Abtrennung aller Schadstoffe. Jede der installierten VACUDEST L Anlagen hat eine Jahreskapazität von 6.000 m³ pro Jahr, so dass insgesamt 12.000 m³ Sickerwässer aufbereitet werden können. Der gesamte Ablauf ist automatisiert, wodurch ein geringer Bedienaufwand sichergestellt wird.

sickerwasser-aufbereitung-beinhaltet-vacudest-als-abwasseraufbereitungDie Sickerwasser-Aufbereitung beinhaltet eine VACUDEST-Anlage als Herzstück.

Die Aufarbeitung von Sickerwässern per Destillation stellt eine Herausforderung an die Anlagentechnik dar. H2O GmbH hat daher als Hersteller der Verdampferanlagen die Serienprodukte speziell für den Einsatz von Sickerwässern angepasst. So werden beispielsweise für Wärmetauscher, Vakuumpumpe und Rohrleitungs-Systeme optimierte Werkstoffe eingesetzt, um Korrosion auch bei hohen Chloridfrachten zu verhindern. Wärmetauscherflächen in der VACUDEST Anlage werden durch eine Wirbelschicht-Selbstreinigung während des Betriebs sauber gehalten, um Belagbildung durch Mineralsalze zu vermeiden. Der dadurch ständig saubere Wärmetauscher garantiert einen geringen Energieverbrauch von nur 50 Wh/l bei gleichzeitig hoher Eindampfrate.

„Die VACUDEST ist die optimale Verdampferlösung für unsere Deponiesickerwasser-Aufbereitung,“ so Ovidio Movellan von SIDASA. „Wir haben uns für dieses System entschieden, da durch den selbstreinigenden Wärmetauscher nicht nur Energie, sondern auch große Mengen an Chemikalien und Arbeitszeit zur Reinigung eingespart werden.“

Erwartungen bei Weitem übertroffen

Die Praxis beweist: Die Aufkonzentration des Sickerwassers um den Faktor 30 übertrifft die Erwartungen bei weitem. Die Qualität des gereinigten Wassers ist so gut, dass es sogar direkt in den nahe gelegenen Fluss eingeleitet werden kann. Auch weitere Entsorgungsunternehmen, wie Befesa in Spanien oder Veolia in Frankreich haben sich daher für die Verdampfertechnologie entschieden.

Ovidio Movellan bestätigt: „Die Verfahrenskombinationen zur Aufbereitung von Sickerwässern sind vielfältig – Ionentauscher, Membransysteme oder Biologische Verfahren sind weit verbreitet. Nur durch die Kombination mit der Vakuumdestillation sind wir bei der Direkteinleitung auf der sicheren Seite. Ein gutes Gefühl, dass wir alle geforderten Grenzwerte zuverlässig einhalten.“

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