Die Experten für abwasserfreie Produktion

Verbrauchte Kühlschmierstoffemulsionen werden mit einem VACUDEST Vakuumdestillationssystem effizient und sicher zur Wiederverwendung im Prozess aufbereitet.

In metallverarbeitenden Betrieben fallen viele ölhaltige Abwässer aus Fertigungsprozessen an. Die auf den einzelnen Anwendungsfall abgestimmten Kühlschmierstoffemulsionen enthalten neben Ölen, Wachsen, Fetten und Konservierungsstoffen einen Cocktail aus Inhaltsstoffen zur Verbesserung der Produkteigenschaften. Die verbrauchten Emulsionen  dürfen nicht unbehandelt in die Kanalisation oder gar in offene Gewässer eingeleitet werden. Sie müssen sehr teuer entsorgt werden.

Durch Aufbereitung dieser Industrieabwässer lassen sich die Entsorgungskosten drastisch reduzieren. Mit unseren zukunftsweisenden VACUDEST Vakuumverdampfern lässt sich das Volumen des zu entsorgenden Abwassers um ca. 95 % reduzieren. Damit verringern sich Ihre Entsorgungskosten ebenfalls um 95 %. Je nach Größe des Aufbereitungssystems lassen sich so Einsparungen von mehr als 1,5 Millionen € innerhalb von 10 Jahren erzielen. In folgendem Anwendungsbeispiel lesen Sie, wie zufrieden unser Kunde Metaldyne mit der von H2O eingesetzten Lösung für die Aufbereitung seiner Kühlschmierstoffemulsionen ist.

Metaldyne Zell reduziert Produktionskosten

Kühlschmierstoffemulsionen reduziert Kosten, schützt die Umwelt und macht die Fertigung abwasserfrei!

Seit 1996 bereitet Metaldyne in Zell die anfallenden Kühlschmierstoffemulsionen hausintern auf. Steigende Produktionsmengen führten in 2008 zu einer Neuinvestition. Die H2O GmbH aus Steinen bekam dank ihrer innovativen Clearcat-Technologie den Zuschlag und half Metaldyne die Fertigung abwasserfrei zu gestalten. Aufgrund von Einsparungen bei den Entsorgungskosten für die verbrauchten Kühlschmierstoffemulsionen rentiert sich die Investition in weniger als 2 Jahren.

metaldyne-company-buildingDie Firma Metaldyne ist nun dank eines VACUDEST Verdampfers abwasserfrei.

Das aufbereitete Prozesswasser erfüllt, dank der Clearcat-Technologie, sogar die neuen, strengen Umweltauflagen und kann im Bedarfsfall ohne weitere Nachbehandlung eingeleitet werden. Metaldyne ist ein weltweit agierender, führender Produzent von Metallkomponenten, Bauteilen und Modulen für Kraftübertragungs- und Getriebesysteme, Fahrzeugkarosserien und Motoren. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden werden komplexe Komponenten entwickelt und dank der anspruchsvollen Fertigungstechnologie kostengünstig hergestellt. Renommierte Automobilkonzerne wie AUDI, BMW, Daimler, Renault und Volkswagen verlassen sich auf die Qualität und Zuverlässigkeit der von Metaldyne weltweit an 24 Standorten produzierten Teile.

Am Standort Zell werden im vielfältigen Massivumformverfahren mit anschließender Zerspanung u.a. einbaufertige Differentialkegelräder, Getriebevoll- und hohlwellen und unterschiedlichste weitere Fließpressteile entwickelt und hergestellt. Während der Produktion fallen große Mengen verbrauchte Kühlschmierstoffemulsion und andere Prozessabwässer an, die kostenintensiv entsorgt werden müssen.

Bereits 1996 installierte man ein VACUDEST Vakuumdestillationssystem der H2O GmbH aus Steinen. Dieses System verdampft den größten Anteil des Wassers aus der Emulsion unter Vakuum bei ca. 85°C. Der entstehende Wasserdampf wird mittels eines Brüdenverdichters auf Umgebungsdruck verdichtet und auf ca. 120 °C erhitzt. Dieser Dampf wird als Heizmedium für die aufzubereitenden Altemulsionen wiederverwendet. Diese Energierückführung reduziert den Energiebedarf für die Verdampfung um 95 %. Gleichzeitig wird das Volumen der Kühlschmierstoffemulsion, und damit die anfallenden Entsorgungskosten, um fast 85% reduziert. Diese Einsparungen sorgten für eine Amortisation des Systems in weniger als 3 Jahren.

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Die Installation der VACUDEST 160 Clearcat bei Metaldyne. Sie spart dem Unternehmen rund 30.000 Euro Kosten pro Jahr.

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Der Wärmetauscher mit Activepowerclean-Wirbelgut bleibt zuverlässig sauber. Das spart Energie und Wartungskosten.

In den letzten Jahren sind die Produktionskapazitäten bei Metaldyne stark angestiegen. Damit verbunden fallen natürlich auch mehr verbrauchte Kühlschmierstoffemulsionen an. Die Kapazität der vorhandenen Aufbereitungsanlage war nicht mehr ausreichend. Vor dem Hintergrund entsprechender Umweltauflagen galt es für Metaldyne nun die profitabelste und sicherste Lösung des Problems zu finden.

Das neue System sollte kostengünstiger arbeiten als das bereits vorhandene, gleichzeitig muss die Qualität des aufbereiteten Wassers so gut sein, dass man es im Bedarfsfall einleiten kann.

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Metaldyne konnte die Aufbereitungskosten mit der neuen VACUDEST 160 Clearcat im Vergleich zum bisher installierten Verdampfer um mehr als 20 % reduzieren.

Die Betriebskosten eines Vakuumdestillationssystems bestehen im Wesentlichen aus Energieverbrauch und Entsorgungskosten für das anfallende Konzentrat. Es gilt die Rückstandsmenge weitestgehend zu reduzieren, was im Endeffekt eine Minimierung der Entsorgungskosten entspricht. Verfahrensbedingt steigt bei der Vakuumdestillation bei hohen Eindampfraten die Stromaufnahme. Der Grund dafür sind Beläge die sich auf den Wärmetauscherflächen bilden. Sie behindern den Wärmeübergang. Man benötigt also mehr Energie um die gleiche Menge Wasser zu verdampfen. Um diesen Effekt zu reduzieren, bzw. hinauszuzögern hat die H2O GmbH die Activepowerclean-Technologie entwickelt. Im hydrodynamisch optimierten Wärmetauscher reinigt Wirbelgut aus Keramik die Wärmetauscherflächen während der Destillation und verbessert so den Wärmeübergang. Damit reduziert sich der Energieverbrauch bei gleichzeitig höheren Eindampfraten. Somit garantieren die VACUDEST Vakuumdestillationssysteme der H2O GmbH im Vergleich zu herkömmlichen Verdampfern die niedrigsten Betriebskosten.

kreislauffuehrung-mit-vacudest-vakuumdestillationssystemen-ihre-produktion-wird-abwasserfreiMit VACUDEST wird die abwasserfreie Produktion Wirklichkeit.

Die lokalen Einleitgrenzwerte am Metaldyne Standort in Zell erlauben einen Kohlenwasserstoffindex von maximal 10 mg/l. Das aufbereitete Wasser eines herkömmlichen Vakuumdestillationssystems kann diesen Wert nicht erreichen. Um die Einleitfähigkeit zuverlässig zu erreichen sind zusätzliche Behandlungsschritte wie Ultrafiltration oder Koaleszenz- und Aktivkohlebehandlung notwendig. Dies widerspricht natürlich der Forderung nach geringeren Betriebskosten.

Seit 2007 bietet die H2O GmbH als einziger Anbieter von Vakuumdestillationssystemen mit der Clearcat Technologie eine zuverlässige Methode diese Grenzwerte einzuhalten, ohne dass eine Nachbehandlung des Destillats notwendig ist. So werden nicht nur Investitions- und Betriebskosten sondern auch der Platzbedarf für die Aufstellung reduziert.

 Das innovative VACUDEST Clearcat System der H2O GmbH

Die Kohlenwasserstoffreduktion durch den Clearcat erfolgt auf der Basis von rein physikalischen, katalytischen Prozessen. Es werden keine Verbrauchsmaterialien oder Chemikalien benötigt, was den Clearcat besonders wirtschaftlich und wartungsfreundlich macht. Ein Nutzen für den Anwender, der sich auszahlt: Waren bisher teure Aktivkohle oder wartungsintensive Restölabscheider notwendig, so verlassen jetzt glasklare Destillate mit geringsten Restölanteilen das Aufbereitungssystem. Ob das Wasser danach in den Kanal eingeleitet wird, oder aber eine Kreislaufführung für einen abwasserfreien Betrieb realisiert wird, bleibt dem Anwender überlassen. 

Michael Armbruster, Umweltbeauftragter von Metaldyne Zell, äußerst sich ein Jahr nach Inbetriebnahme der neuen Anlage positiv: "Wir konnten unsere Kostenziele erreichen. Die hausinterne Aufbereitung ist günstiger als die externe Entsorgung der Altemulsionen. Wir sparen dadurch pro Jahr ca. 30.000 Euro Kosten. Gleichzeitig ist unser Betrieb abwasserfrei, so schonen wir Frischwasserressourcen. Das System arbeitet äußerst zuverlässig, wir sind zufrieden!"

Aufgrund der guten Erfahrungen in Zell hat sich mittlerweile auch der Metaldyne Standort in Gavá, Spanien für ein VACUDEST Vakuumdestillationssystem von H2O entschieden.

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