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So entstehen neue VACUDEST Technologien: Das Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion stellt sich vor.

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H2O-Mitarbeiter bei der Analyse von Prozessabwasser im Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion.

Über ein Dutzend Patente und Schutzrechte sicherte sich  das H2O-Team seit der Firmengründung im Jahr 1999. Grundsteine für diese innovativen Ideen wurden im hausinternen Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion gelegt. Dort erarbeitet ein professionelles Expertenteam fortlaufend neue Technologien, die die VACUDEST Systeme verbessern und das Unternehmen auf dem Weg in eine abwasserfreie Zukunft unterstützen. Doch was ist und macht das Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion eigentlich?

Das Anwendungszentrum für abwasserfreie Produktion besteht aus einem Expertenteam verschiedenster Abteilungen der Firma H2O: professionell ausgebildete Fachkräfte und Ingenieure aus dem verfahrenstechnischen Labor, dem Engineering, Service, Vertrieb und der Fertigung. Dieses interdisziplinäre Expertenteam arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung fortschrittlicher Lösungen zur Verbesserung der Qualität des aufbereiteten Industrieabwassers und zur Rückgewinnung von Wertstoffen aus Verdampfungsrückständen. Die Innovationsplanung richtet sich dabei streng an der Vision des Unternehmens aus, die Industrieproduktion abwasserfrei zu gestalten. „So wurde unter anderem auch Destcontrol und Clearcat entwickelt. Technologien, die herausragende Destillat-Qualitäten liefern“, unterstreicht Peter Demarez, Leiter des H2O-internen verfahrenstechnischen Labors.

Eine der Hauptaufgaben ist die Entwicklung von Aufbereitungsprozessen für die industriellen Abwässer von Kunden. Diese findet direkt im Hauptsitz im badischen Steinen statt. „Da wir die Wasserproben nicht in ein externes Labor schicken müssen, sparen wir lange, zeitaufwändige Wege. Wir sind so effizienter und schneller.“ ergänzt Demarez und erläutert weiter: „Zuerst bestimmen wir den Ist-Zustand des Wassers. Danach treffen wir aufgrund unserer Erfahrung eine Vorauswahl aus den verschiedenen Optionen aus dem VACUDEST Modular-System und überprüfen diese im Labormaßstab. Wir lassen die Parameter so lange variieren bis das beste Aufbereitungsergebnis erreicht wird.“ Geklärt werden zum Beispiel die folgenden Fragen: wie hoch ist die erreichbare Eindampfrate? Wie gut ist die Destillatqualität? Kann das aufbereitete Wasser eingeleitet oder für eigene Prozesse wiederverwendet werden? „Unsere Kunden bekommen also keine x-beliebige Anlage von der Stange, sondern die für ihr Abwasser beste und sicherste Lösung.“

Auch wenn sich die Prozesse bei den Kunden ändern, bietet das Expertenteam des Anwendungszentrums Unterstützung. „Um die optimale Anlagenperformance und Destillatqualität des aufbereiteten Industrieabwassers zu gewährleisten, prüfen wir, ob das bestehende VACUDEST Vakuumdestillationssystem noch den veränderten Anforderungen entspricht“, so Demarez. Auch hier wird der Ist-Zustand gemessen und anschließend in einer Verfahrensempfehlung geprüft, ob zusätzliche Optionen aus dem VACUDEST Modular-System benötigt werden. „Dieser Service ist für Kunden mit Wartungsvertrag übrigens ein Mal im Jahr kostenlos!“, erinnert Demarez.

Mit rund 400 analysierten Proben pro Jahr greift das Anwendungszentrum auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück. Auch der Austausch mit Mitarbeitern, Kunden und Chemielieferanten erhöht die Innovationskraft des Unternehmens. „Wir konnten in den letzten Jahrzehnten seit der Gründung einen großen Expertenkreis aufbauen“, freut sich der Leiter des verfahrenstechnischen Labors, „dank dieses Erfahrungsaustauschs sind wir in der Lage, schnell und effizient die optimalste Lösung für unsere Kunden zu finden.“

 

Autor: Catherine Wagener Marketing-Assistentin